Kastrationsaktion in Malaga vom 19.-23.2.12
Geänderte Öffnungszeiten an Fasching wegen Kastrationsaktion
Diese Seite soll kein tiermedizinisches Lexikon werden, vielmehr möchten wir Sie in lockerer Reihenfolge über Dinge informieren, die uns für das Zusammenleben mit Tieren wichtig erscheinen.
Diese Nahrungs- u. Genussmittel sowie Pflanzen aus unserem täglichen Leben können Ihrem Haustier zum Verhängnis werden.
Nahrungs- u. Genussmittel: Schokolade, Knoblauch (roh u. gebraten), Zwiebel (roh u. gebraten), rohe Kartoffel, Weintrauben, Rosinen, Avocado, Kakao, Kaffee, Süßstoff, Alkohol, Nicotin und Haschisch.
Pflanzen: Oleander, Aronstabgewächse, Gummibaum, Narzissen, Liliengewächse, Alpenveilchen, Efeu, Primel, Palmfarne, Mistel, Rhododendron, Hortensie, Rosengewächse, riesen Bärenklaue, Eibe, Buchsbaum, Goldregen, Wunderbaum, Weihnachtsstern, diverse Pilzsorten und Blaualgen.
Zu Vergiftungen kommt es natürlich auch durch Aufnahme von Insektiziden, Molluskiziden, Rodentiziden usw., Schwermetallen und Bakteriengiften.
Vergiftungserscheinungen können im günstigsten Fall mit allergischen Reaktionen wie Speicheln, Erbrechen und Juckreiz einhergehen, in schwereren Fällen kann es zu Krämpfen kommen. Im schlimmsten Fall treten Nieren- Leber- oder Herzversagen auf, was mit dem Tod des Tieres endet. Eine Vergiftung kommt durch orale Aufnahme des giftigen Stoffes zustande, dabei ist auch an das Trinken von Blumenwasser und das Stöckchenwerfen zu denken. Betroffen sind Hunde, Katzen, Vögel (Zinkvergiftung durch Benagen verschiedener Gegenstände in ihrer Umgebung) und Kleintiere.
Zecken sind ab Temperaturen von +7°C aktiv. Da durch Zecken immer häufiger Krankheiten übertragen werden (Ehrlichiose, Babesiose, Borreliose, bakterielle und virale Infektionen), die nicht in jedem Fall therapierbar sind und im schlimmsten Fall tödlich enden können, sollte man frühzeitig den Hund/die Katze mit einem wirksamen Mittel gegen Zecken schützen.
Jeder kennt es, mal schnell einkaufen gehen und den Hund für diese Zeit im geparkten Auto lassen. Diese Situation ist alltäglich. Leider macht sich kaum einer über die Folgen dieser Handlung Gedanken. Das Auto kann in wenigen Minuten (auch bei bedecktem Himmel und niedrigen Temperaturen) enorm aufheizen und durch die Atmung des Tieres sinkt die Sauerstoffkonzentration im Auto. Zur Folge hat das, dass das Tier einen Kreislaufkollaps bekommen kann, der bei nicht schnellem Eingreifen zum Tode führen kann. Neben der Tatsache, das Leben seines Tieres aufs Spiel zu setzen, ist diese Handlung laut Gesetz Tierquälerei und wird bestraft. Passanten ist es polizeilich erlaubt, in solchen Fällen die Autoscheiben einzuschlagen, um dem Tier zu helfen.
Lassen Sie in einem Katzenhaushalt die Katzen nie mit gekippten Fenstern alleine. Sie können in dem Fensterschlitz stecken bleiben, sich massive Verletzungen zuführen und nicht selten führen diese Verletzungen zum Tode des Tieres.
Setzen Sie Welpen und Junghunde größwüchsiger Rassen nicht zu starken körperlichen Belastungen (Treppensteigen, Fahrradtouren, lange Ausläufe) aus. Dadurch entstehen Fehlbelastungen und Fehlstellungen der Knochen, die im Alter zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen und Arthrosen fürhren können.
Achten Sie immer darauf, dass der Afterbereich und der Käfig Ihres Hasen/Meerschwein/Hamster sauber ist. Vor allem im Sommer können Fliegen dort ihre Eier absetzen und es kann zum Befall mit Maden kommen, der tödlich enden kann.
Eine Scheibe Wurst pro Tag für den Hund als "Leckerlie" gedacht oder zur Gewissensberuhigung während der Mahlzeiten der Familie vom Tisch gefallen macht ein halbes Kilo mehr Gewicht pro Jahr für den Vierbeiner aus.
Der Hund oder die Katze zeigen sich bei Bewegung schmerzhaft, dann bitte nicht blind zu Schmerzmitteln aus dem Eigenbedarf greifen. Die Schmerzmittel aus der Humanmedizin (z.B. Paracetamol) werden von Tieren oftmals nicht vertragen und können zu Erbrechen, Atemnot, Durchfall oder Magenblutungen, im schlimmsten Fall zum Tode des Tieres führen.
Bei älteren Tieren empfielt es sich, wie auch bei uns Menschen, 1x im Jahr einen Blutcheck durchzuführen. Im Blut sind krankhafte Organveränderungen oftmals viel früher erkennbar, als am Verhalten des Tieres oder dem Tier selbst. Diese Früherkennung ermöglicht eine frühzeitige, gezielte Therapie, die Ihrem Tier das Leben retten bzw. verlängern kann. Denn wenn Sie als Besitzer feststellen, dass Ihr Tier massive Krankheitsanzeichen zeigt, kann es für eine Therapie schon zu spät sein.
Neben der Blutuntersuchung ist eine regelmäßige Kontrolle der Zähne sehr wichtig. Durch Zahnstein können Zahnfleischentzündungen entstehen, die zum einen zum Verlust der Zähne führen können, zum anderen aber auch bakterielle Infektionen über das Blut im Körper verteilen können und im schlimmsten Fall zu Erkrankungen des Herzens beitragen.
... zeigen oftmals Verhaltensänderungen (Inkontinenz, Orientierungslosigkeit, abnehmendes Gehör uvm.). Diesen Veränderungen kann man gegen wirken. Sie sind zum großen Teil verursacht durch mangelde Durchblutung. Mit pflanzlichen Mitteln oder auch Geriatrika kann man die Durchblutung fördern.
... haben vielfach, wie wir Menschen auch, Gelenk- bzw. Bewegungsproblematiken aufgrund arthrotischer Veränderungen. Mit Futtermittelzusätzen, homäopathischen Mitteln, spezielle Schmerzmittel und Physiotherapie kann man die Problematiken lindern und dem Tier eine verbesserte Lebensqualität ermöglichen.
Montag 8.00-12.00 und 16.00-21.00 Uhr
Dienstag, Donnerstag, Freitag 10.00-12.00 und 16.00-19.00 Uhr
Mittwoch 10.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr
Samstag 10.00-12.00 Uhr
Telefon: 069 / 88 09 50
Fax: 069 / 85 09 64 83
Termine nach individueller Vereinbarung. Auch bei Notfällen sind wir für Sie soweit möglich erreichbar unter:
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Dr. Günter Fenn
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